Kostbarkeiten & Plunder

Ich werde vielleicht genötigt sein, um nicht zu versiegen, noch ein Märchen zu ersinnen, mit Köpfen, Rümpfen, Armen, Beinen und allem, was daraus folgt, die in das immergleiche Wechselspiel von unvollkommenen Schatten und zweifelhafter Klarheit geworfen werden, wie mir das schon passiert ist. - S.Beckett

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The Third & The Seventh…

7. Januar 2010 · Keine Kommentare

3D-Modeling, Lightning, Texturing, Rendering, Animation, Compositing, Musik - alles von Alex Roman.

Wer nicht glaubt, dass alles künstlich & konstruiert ist, schaut sich danach das Making of an!

Man man man….

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Requiem…

6. Januar 2010 · Keine Kommentare

Aber was kommt wenn wir uns alle Geschichten erzählt
haben zehntausend heiße Geschichten

das Lexikon unserer Luftschlösser durchbuchstabiert
ist und wir unseren Stern durchgesessen haben wie das Sofa

auf dem wir uns sehr genau kennenlernten
wenn wir dann stumm am Fenster sitzen und rauchen

Nächte von fast vollkommener Stille
in denen nur deine letzten Sätze nachhallen

Sie sprachen davon daß wir
beide eigentlich Himmelskörper sind

die eine so große Anziehungskraft haben
daß sie nicht einmal ihr eigenes Licht fortlassen

also nicht leuchten sondern schwarz sind
an ihrer Zunge verbrannte erzähler

(Silke Scheuermann)

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Über den Mohn…

3. Januar 2010 · 2 Kommentare

Zu dem bereits einmal vorgeführten Gedicht “Ohne Hohn” von Trógó, sind mittlerweile nicht unerhebliche Ergänzungen und mögliche Interpretationshilfen zusammengetragen worden, bald lässt sich eine Unterrichtsreihe für Sekundarstufen II gestalten:

Ohne Hohn

Mohn Du spektakuläre Pflanze
Feuerwerk der Farbe
Rot Viel zu flüchtig
Nur ein Wimpernschlag des Wundervollen
im steten Blick des Ewigen
Und dann wieder dunkel

Ein Mohn der wollte ewig leben
Kein Klatschmohn sein
Nach Dauer streben

Wer hat sie Dir ins Herz gesät
Die Ewigkeit statt knappe Zeit

Ein Mohn wollte ewig leben
Woraus ja wohl nichts wurde

Mohn Was weiß ich schon
über Mohn

(Trógó)

Le Blog Du Ron sagt:

“Der Mohn ist ein Symbol für die Transzendenz alles Seienden, welches aus der ihm eigenen Dialektik heraus sich selbst als Paradigma der Ambivalenz von Entropie und Kreation begreift und doch in diesem Akt der intradynamischen Sinnstiftung auf sich selbst zurückgeworfen nackt seiend verbleibt.”

In einem alten, zerfledderten Gedichtband von 1938, wie durch einen Zauber enteckt, außerdem:

Mohn

Die Träume der Toten
verleihen dem Mohn
die Farbe der Flammen.
Du schenkst sie weiter dem Wind.

In der Kapsel verborgen
reift das Geheimnis
Du kannst es wecken,
es ruft dich zu sich. Auch du

im Rauschtraum des Jenseits
verlierst eine Farbe,
das Wort, das dich weckt,
wenn ein lauernder Tag dich berührt.

(Verona Bratesch)

Und einige kostbar errungene, wegweisende Äußerungen des Autors selbst:

“Mohn ist die existentialistischste Pflanze die wir kennen, ein Sinnbild für die Vergänglichkeit und unerfüllte Wünsche”
Und es geht um ewiges Leben.”

Ein interessantes Ding!

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Es läuft einfach nicht…

20. Dezember 2009 · 2 Kommentare

Gott, ist das ein erbärmlicher Einstieg in den Winter. Das Fenster gegenüber meiner Wohnung - eigentlich wollten wir es treffen.

Welches, das behalt ich für mich.

….Gott….geradezu jämmerlich…

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Hollywood…

27. November 2009 · Keine Kommentare

“I found out that Hollywood is more crooked, dumber, crueler, stupider than all the books I’ve read about it. They didn’t go deeply enough into how it lacks art, and soul, and heart— how it’s really a piece of crap. There are too many hands directing, there’re too many fingers in the pot, and they’re all kind of ignorant about what they’re doing. They’re greedy, and they’re vicious. So you don’t get much of a movie.”

- C. Bukowski

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After Effects…

20. November 2009 · 4 Kommentare

Eine Vorgeschmack auf kommende, hier erscheinende Höhepunkte…

Bitte volle Lautstärke und Fullscreen einrichten, damit Musik und Bild ihre spacige Faszinationskraft entfalten können!

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Ein paar Stimmen…

13. November 2009 · Keine Kommentare

“Oh wer erzählt uns die Geschichte der Narcotica! -

Es ist beinahe die Geschichte der ‘Bildung’, der sogenannten höheren Bildung.”

-Nietzsche

“Ohne Verzückung keine Erste Philosophie”

“Man kann schon fast definitorisch sagen, daß ein Pilosoph jemand ist, der nicht weiß, was hohe Zustände in der Kontemplation sind. Dem zeitgenössischen Theoriebetrieb ist das Gespür dafür abhanden gekommen, daß zwischen Hochgefühl und Selbstbezug einst eine tiefe Entsprechung wahrgenommen wurde.”

“Um die ältere Realität des Drogengebrauchs zu verstehen, wäre es notwendig, die vorherrschende unheilige Allianz von Droge und Sucht aufzusprengen und beide als grundverschiedene Größen zu begreifen.“

„Das menschliche Innere begreift sich als Erscheinungsraum und Bühne für Ankommendes, Eintretendes, Durchgehendes. Anders als beim homo clausus der neuzeitlichen Individualitätsaufassung bedeutet Subjektivität im Zeitalter der sakralen Drogen eine erhöhte Verfügbarkeit oder Zugänglichkeit für das Nicht-Immer-Manifeste und doch äußerst Wirkliche, das sich in psychischen Ausnahmezuständen zu enthüllen pflegte.“

„Das Wort Droge bleibt aber solange eine Fehlbezeichnung, wie wir sie nur mit einem Interesse an ihrer chemisch-pharmazeutischen und kulturpolizeilichen Identifizierung auffassen.“

„{…} worum es geht, ist ein Wiederherstellungszauber, der den von den Pflanzen gewährten Rausch bemüht, um die menschliche Teilhabe an der Integrität der Welt wiederzuerlangen.“

„Jene verlorenen Welten, in denen es an jeder Ecke, in jedem Zelt, unter jedem magischen Baum geheimnisvoll Ankommendes, Eintretendes und Durchgehendes von der geschilderten oder anderer Art ‘geben’ konnte, unterscheiden sich von der heutigen und unsrigen nicht zuletzt dadurch, daß sie zwar einen elaborierten Gebrauch der Droge, aber keine Drogenprobleme kennen. Wohl traten die extremsten Formen des Rausches auf - von Sucht aber ist in solchen Zeiten, soviel wir wissen, nicht die Rede. Fast könnte man für diese Welten die Faustregel ausgeben: je profunder die Drogenerfahrung, desto unmöglicher die Sucht.”

Was die Suchttendenzen schon im Ansatz ausschließt, ist die rituelle Fassung der Ekstase und die sakramentale Definition der durch die Rauschmittel aufgeschlossenen Realitäten.”

„{…} Daher wäre es völlig falsch, in der Droge nur ein Mittel der Weltflucht zu sehen.“

-Sloterdijk

„Letztlich besteht die Evolution der Menschheit darin, dass sich das Bewusstsein verändert und erweitert. Die ganze kulturelle und sonstige Entwicklung hängt davon ab“

„Heutzutage leben wir in einem materialistischen Zeitalter. Viele Menschen sehen nur noch den äusseren, materiellen Teil und streben und handeln in diesem Bereich. Was dahinter steht, den geistigen Urgrund, nehmen sie nicht mehr wahr. Ich betrachte das LSD als Katalysator. Es ist ein Mittel, das unsere Aufmerksamkeit, unsere Wahrnehmung auf andere Teile, andere Inhalte unseres menschlichen Daseins lenkt, so dass wir wieder des geistigen Hintergrundes gewahr werden. Was LSD bewirkt, ist eine Reduktion der intellektuellen Kräfte zugunsten eines emotionalen Erfahrens der Welt. Man vergisst sich selbst und wird erfüllt von anderen Dimensionen des Seins, den geistigen Dimensionen, die nur mit dem Herz wahrnehmbaren Dimensionen. Insofern kann LSD Menschen helfen, die bestrebt sind, diesen unbefriedigenden, rein materiellen Aspekt der Wirklichkeit zu erweitern und mehr in das Geistige, in das Emotionale, in die Dimensionen des Schönen, des Allumfassenden, der Liebe zu gelangen. Dies ist ein Zustand der Ekstase.“

-Albert Hofmann

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Perfect Forward Secrecy…

9. November 2009 · 1 Kommentar

otr

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Liebe Sparkasse…

9. November 2009 · 2 Kommentare

Das hier ist der Grund, wieso ich kaum noch Fleisch esse:

dsci2378

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Aufatmen in ICQ…

6. November 2009 · 1 Kommentar

…oder “Der Satz des Tages”.

Es gibt nach wie vor Menschen, die sich über die kleinen Dinge des lebens freuen können!

icqtalk

Nice : )

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